Wie Bands Mobbing in ihren Songs behandeln

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Rise Against, Tote Hosen und Linkin Park: Drei Beispiele

Mobbing, Depression, Suizid mit solch ernsten Themen beschäftigen sich Indie-Songs nicht selten. Folterskandale durch Wachpersonal in Flüchtlingsheimen zeigen wie akut diese Herausforderungen für unsere Gesellschaft sind. Für Betroffene ist in  schwierigen Situationen allerdings der persönliche Umgang mit sich bedeutender.

Weil du ein Mensch bist

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Volles Fass
Das Fass ist voll, nur wir sind leer

„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“, schreibt Apostel Paulus. In unserer Gesellschaft sind solche Sätze  verbreitet. Bereits rechte und linke Diktatoren wie Hitler oder Stalin haben  dieses Zitat verwendet.  Obwohl wir heute materiellen Überfluss besitzen, leben viele Menschen im Mangel.

Wozu sind Banken da?

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Bank
Bank

 

Haben Sie schon mal einen 100 Euro Schein arbeiten sehen?  Diese Frage sollten sie sich stellen, falls sie ihr Geld mit sogenannten Finanzprodukten vermehren wollen.  Banker erzählen, Geld müsse arbeiten. Deswegen entwickeln sie solche Produkte. Die eigentliche Aufgabe einer Bank liegt heute  nicht mehr darin Geld zu sichern, sondern zu vermehren. Doch das System hat ein Problem.

Die Sprache, die alle verstehen

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Pusteblume
Pusteblume

„Ein College ist wie ein Altenheim, nur mit dem einem Unterschied, dass am Collage mehr Leute sterben“, bemerkt Bob Dylan in einem Interview. An der Uni lernen wir, gute und schlechte Arbeit zu unterscheiden. Bürokraten lehren uns zu managen. Personal,  Marketing und Organisation gelten als notwendiges Wissen, um Menschen zu steuern. Im Beruf zählen dann Ziele, Standards, und Qualitätssicherung. Was der Mensch braucht, ist zweitrangig. Hauptsache der Gewinn ist maximiert. Die Menschen gelangen so an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Solche Leute leben in Angst. Das bestätigt auch Barack Obama im Jahr 2006, wenn er sagt: „Wir haben in Amerika nicht nur ein Finanzdefizit, sondern vor allem ein Empathiedefizit“.

Probier´s mal mit Freiheit

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Mensch
Mensch

„Der Mensch ist frei geboren und doch überall in Ketten“, schreibt  Jean-Jacques Rousseau bereits vor rund 250 Jahren.  Zur Zeit der Aufklärung (1720-1785) findet  ein Paradigmenwechsel statt. Bürger befähigen Mitbürger ihre Ketten abzulegen. Die Idee lebt im heutigen Empowerment weiter. Doch der Gedanke hat an Kraft verloren.

Die Politik der Wahrheit

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Klonkrieger
Terrakotta-Krieger

Rund 10.000 Menschen protestieren im Juni 2013 gegen die europäische Krisenpolitik. Friedlich ziehen sie in Frankfurt Richtung Europäische Zentralbank. Weit vor ihrem Ziel versperrt eine Hundertschaft von Polizisten dem vorderen Teil des Demonstrationszuges den Weg. Eine weitere Hundertschaft solcher Terrakotta-Krieger kesselt die Bürger stundenlange ein.

Datenkrake- Nein Danke!

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Der große Bruder beobachtet uns
Schattendasein

Im kalten Krieg war alles einfach. Die DDR dient uns als Maßstab und wir lieben unsere Freiheit. Doch nach dem Mauerfall wird alles anders. Das kapitalistische System löst unsere soziale Marktwirtschaft ab. Eine totale Überwachung des Internets findet  nicht nur in China statt, auch wir werden überwacht. Der US-Geheimdienst kontrolliert Anrufe und Online-Verbindungen. Darunter die vertrauliche Kommunikation unserer Regierung. Trotzdem rechtfertigen die Autoritäten unseres Landes eine solche Überwachung?!

Die Farben des Lebens

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Farben
Farben

Als der Gründer der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) Marshall Rosenberg in ein palästinensisches Flüchtlingslager kommt, beginnt ein Mann zu schreien, “Mörder!” Sofort stimmen weitere Flüchtlinge ein und brüllen im Chor, “Attentäter!” “Kinderkiller!” “Mörder!”  Der jüdisch-amerikanische Konflikttrainer kommt mit dem Mann in einen Dialog indem er frägt: “Ärgern Sie sich, weil sie möchten, dass meine Regierung ihre Mittel anders einsetzt?” Am Ende lädt derselbe Mann ihn zu sich nach Hause zum Essen ein.

Dort sterben- wo wir gelebt haben

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Berend Feddersen
Berend Feddersen

„Man kann nichts mehr machen“, solche Floskeln sind im Krankenhaus oft zu hören, sobald es ans Lebensende geht. Palliativ-Fachkräfte entgegen darauf: „Wir können noch viel machen. Es ändert sich nur das Ziel. Das  ist jetzt der Mensch – mit seinen individuellen Bedürfnissen und seiner Lebensqualität.“ So fühlen sich Sterbende rasch wohl. „Wir kommen ganz offen, ohne Kittel – unsere Ritterrüstung hinter der wir uns sonst gerne verschanzen. Dadurch entsteht schnell Vertrauen“, erklärt  Palliativmediziner Berend Feddersen (39).

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